Grabpatenschaft - Was ist das?


Dresdens Friedhöfe sind für ihre Besucher immer einen Spaziergang wert, entdeckt man hier doch unter anderem eine Vielzahl an schön gearbeiteten Grabsteinen, detailreich geschmiedete Grabgitter, Gräber bekannter Persönlichkeiten und imposante Skulpturen. Die lange Geschichte vieler Friedhöfe in Dresden wird hier bestens sichtbar.

Das Zusammentreffen verschiedenster Stile und das Gefühl durch einen Teil europäischer Kulturgeschichte zu wandeln, ist an keinem anderen Ort gleichermaßen erlebbar.

Leider macht der Zahn der Zeit auch vor den prachtvollsten und interessantesten Grabstellen nicht halt und die Friedhöfe haben mit der Erhaltung solcher Denkmale eine finanziell nicht stemmbare Last zu tragen. 

So schwinden Teile unserer Kulturlandschaft Stück für Stück dahin.
 
Genau an dieser Stelle kommt das Prinzip "Grabpatenschaft" ins Spiel:

Bei einer Grabpatenschaft werden historische Grabstellen in neue Hände gegeben. Der Grabpate erklärt sich bereit, dass er für die Restaurierung und den Erhalt des jeweiligen Grabdenkmals Sorge trägt. Im Gegenzug erhält er das Recht sich selbst oder andere in die Grabstelle beizusetzen. Oft gibt es hier zusätzlich finanziell günstige Konditionen, die den Erwerb von Nutzungsrechten an größeren Grabstellen erleichtern. Da hier auch in Bezug auf den Denkmalschutz viel Fingerspitzengefühl gefragt ist und jede Grabstelle ihre eigenen Besonderheiten hat, wird die jeweilige Friedhofsverwaltung Sie gerne über den Aufwand und die Möglichkeiten auf dem Friedhof oder bei einem bestimmten Grabmal informieren.

Einen groben Überblick über interessante Grabpatenschaftsstellen auf Dresdens Friedhöfen soll Ihnen zusätzlich diese Seite bieten.



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