Alter Annenfriedhof


Grabstelle Schulz

Ort: Alter Annenfriedhof, Südvorstadt
Stellenbezeichnung: F/11/23+24

Erste Beisetzung: 31.01.1925
Letzte Beisetzung: 20.06.1930

Die wunderschön verzierte Jugendstil-Grabstelle ist zwar nicht als Gruft ausgebaut; sie eignet sich aufgrund ihrer großzügigen Maße aber durchaus als Familiengrabstelle.
Besonders bemerkenswert ist hier das ornamentale Zusammenspiel von Leben und Tod, symbolisiert durch Blüten und Knochen.
Im Rahmen einer Grabpatenschaft sollte die Blechabdeckung erneuert, sowie Reinigungs- und Konservierungsarbeiten am Grabmal durchgeführt werden.
Eine Nachbeschriftung kann im unteren Bereich des Grabmals eingearbeitet werden oder durch separate und optisch passende Schriftplatten erfolgen.


Grabstelle Dörstling

Ort: Alter Annenfriedhof, Südvorstadt
Stellenbezeichnung: E/2/18

Erste Beisetzung: 16.02.1928
Letzte Beisetzung:

Die schönsten Grabmale müssen nicht immer auch die größten sein: Dieses prunkvolle Exemplar wurde ehemals für eine Einzelgrabstelle genutzt. Es sollte im Rahmen der Restaurierung zumindest ein kleines Stück weit umgesetzt werden, da es derzeit durch die Wurzeln eines benachbarten Baumes in Schieflage geraten ist. Am Grabmal sind keine Ergänzungen notwendig. Es sollte konservatorisch behandelt werden. Die Inschriften im oberen Bereich sollten erhalten bleiben. Eine Beschriftung ist an den Grabmalsseiten im unteren Bereich möglich und gegebenenfalls auch im oberen durch eine kleine vorgesetzte Schriftplatte.
Es könnte so auch als zentrale Stele auf einer 4-fach-Stelle aufgestellt werden oder aber wie bisher auf einem kleineren Grab.


Grabstelle Trepp

Ort: Alter Annenfriedhof, Südvorstadt
Stellenbezeichnung: Gruft 268

Erste Beisetzung:
Letzte Beisetzung:

Die beeindruckende Familiengrabstelle ist wahrlich ein besonderes Schmuckstück auf dem Alten Annenfriedhof, das dem Friedhofsbesucher bereits über die Mauer hinweg entgegenlugt. Es sind Konservierungs- und Reinigungsmaßnahmen am gesamten Grabmal notwendig. Die Skulpturen sind noch gut erhalten und bis auf die Hand des zentralen Engels auch vollständig. Die Hand müsste nicht zwangsläufig ersetzt werden, für die übrige Grabstelle müssen aber einige Vierungen gefertigt werden. Der Zaun ist rostig, jedoch noch recht gut erhalten. Er muss entsprechend entrostet und konservatorisch behandelt werden. Ergänzungen sind hier nicht notwendig. Eine Namensnennung kann in Form von neuen Liegesteinen vor oder im unteren Bereich der Grabmalswand erfolgen.